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17.9. Dresden: Alles auf Krise, alles wie gehabt? Politische Konsequenzen aus der Wirtschaftskrise

Donnerstag, 3. September 2009


1989 ging ein Wirtschaftssystem bankrott. Auf den ökonomischen Zusammenbruch folgte ein Systemwechsel. Die Hoffnungen lagen in einer erfolgreichen Wirtschaft, in dem Versprechen auf Wohlstand und Wachstum. Mit der aktuellen gigantischen Finanzkrise ist auch dieses Wirtschaftssystem und mit ihr die Gesellschaftsidee selbst in eine Krise geraten. Wenige haben verdient, den Ruin und seine Folgen tragen alle.

Die Politik will mit Steuermitteln abfedern und einem Systemcrash vorbeugen, damit alles beim Alten bleiben kann. Wo bleiben die tieferen Konsequenzen aus der Krise?

Was ist moralisierendes Lamento, was können wirksame politische Instrumente sein? Reicht der alte Glaube an neues Wachstum als Problemlösung oder brauchen wir eine grundsätzlich andere Idee vom Wirtschaften? Was kann Politik in Deutschland leisten und wofür muss sie sich international stark machen? Welche Erfahrungen von '89 könnten uns dabei helfen?

MIT
Antje Hermenau, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/ Die Grünen im Sächsischen Landtag

Rainer Falk, Wirtschaftspublizist, Herausgeber des Informationsbriefs Weltwirtschaft & Entwicklung und des Blogs „Baustellen der Globalisierung“, Luxemburg

Matthias Schäfer, Teamleiter Wirtschaftspolitik der Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin

Moderation: Dr. Helge-Heinz Heinker, Wirtschaftsjournalist und Autor, Leipzig

17. September | 19 Uhr
Haus an der Kreuzkirche 6, Dresden


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