Tillich ist nicht der Goldesel der CDU
Samstag, 27. Februar 2010
Antje Hermenau, Fraktionschefin der GRÜNEN im Sächsischen Landtag, kritisiert die "Vermarktung" des sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich für die CDU-Veranstaltung „Denkfabrik Sachsen“ (spiegel online, 27.02.2010). "Es ist nicht das erste Mal, dass die sächsische Union mit der Überzeugung auftritt, sie sei der Staat. Das Amt des Ministerpräsidenten darf nicht als Goldesel einer Partei missbraucht werden. Solche Vorkommnisse tragen massiv zum Verfall der Parteiendemokratie bei.“
„Ich schlage vor, dass die sächsische CDU den Parteivorsitz und das Amt des Ministerpräsidenten trennt. Dann kann sie gern auf Parteiveranstaltungen Hände schütteln lassen. Ich erwarte, dass bezahlte Begegnungen am 1.3. nicht stattfinden werden und das vereinnahmte Geld für soziale Zwecke gespendet wird.“
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